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THEMA: Arthrose Teil 21
Patienteninformation


Kann ich etwas dagegen tun?
Diese Frage wird eigentlich oft gestellt. Wahrscheinlich aus der Tatsache heraus, das es so viele Arthrose-Patienten gibt. Grundsätzlich: Arthrose gehört zu den degenerativen, d.h. verschleissbedingten Erkrankungen. Sicherlich ist es wichtig, frühzeitig, am bestem bei der Erstdiagnose des Arztes oder bei beginnenden Beschwerden, mit der Therapie zu beginnen.

Merke: frühzeitige Initiative/Therapie kann die Entwicklung der Arthrose bremsen und Folgeschäden reduzieren.

Risikofaktoren
Einer der wichtigen Risikofaktoren ist, und das muß man ganz ehrlich sagen, ist Übergewicht!!!
Gerade bei Arthrosen der Hüftgelenke und Kniegelenke spielt das Körpergewicht eine wichtige Rolle.
Daher: jedes Pfund weniger hilft!!!

Diagnostik
Sicherlich ist es wichtig ,frühzeitig bei beginnenden Beschwerden, seinen Arzt oder Facharzt aufzusuchen. Er leitet die nötigen Untersuchungen in die Wege.

Manuelle Untersuchung und Bewegungsbefund
Hier wird durch Bewegen der Extremität, durch das Feststellen der Gesamtbewegung oder durch Bewegungsgeräusche (Krepitation) der Erstbefund erstellt. Weitere Prüfungen, ob Schwellungen oder ein Gelenkerguß vorliegen, wie die Schmerzen sind (Einlaufschmerz oder Belastungsschmerz), geben dem Untersucher weitere Anhaltspunkte.

Röntgen
Durch eine Röntgenaufnahme kann man die Form der Gelenke erkennen, ob die Gelenkenden glatt oder unregelmäßig erscheinen, wie groß der Gelenkspalt noch ist oder ob sich Osteophyten gebildet haben.

Sonographie (Ultraschall)
Hier kann der Arzt gut die umgebenen Weichteilstrukturen (Muskeln, Gelenkkapsel) erkennen. Auch Flüssigkeitsansammlungen (Gelenkergüsse) sind gut zu erkennen

Kernspintomographie (Magnet-Resonanz-Tomographie MRT)
Zur Zeit die beste Möglichkeit der apparativen Diagnostik, nahezu völlig nebenwirkungsfrei, und gut verträglich, zeigen diese Bilder eine genaue Darstellung des Gelenkes.

Therapie
1) konservativ
2) medikamentös
3) operativ

zu 1) Die konservative Therapie besteht in der frühen Behanglungsphase aus einer sinnvollen Bewegungstherapie ohne große Belastung, Schwimmen oder Bewegungsbäder, Teilnahme an Fitnessgruppen zur Stabilisierung der Muskulatur, Gewichts- und Ernährungskontrolle.

Im fortgeschrittenen Stadium kann durch Krankengymnastik oder Manuelle Therapie in Verbindung mit Kräftigung der gelenkumgebenden Muskulatur, Dehnung verkürzter Muskeln, Traktion zur Gelenkentlastung, sowie je nach Verträglichkeit Wärmetherapie als Moor oder Heisse Rolle, oder bei einer aktivierten Arthrose Kältetherapie (Eispackung oder Kaltluft) Verbesserung erzielt werden.

In diesem Zusammenhang kommt dem medizinischen Aufbautraining MAT oder MTT an geeigneten Trainingsgeräten eine immer stärker werdende Bedeutung zu.

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